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Hanzestadt Doesburg

An den Grenzen der Achterhoek, der Veluwe und Liemers befindet sich der Dreiländerpunkt Doesburg. Diese Stadt weist mit ihrer prächtig restaurierten Altstadt, komplett mit Festungswerken, einen ganz eigenen Charakter auf. Es scheint als habe hier die Zeit still gestanden. Die Stadt befindet sich am Wasser, in günstiger Lage an der Stelle an der die IJssel und die Oude IJssel zusammenfließen.

Doesburg erhielt im Jahr 1237 die Stadtrechte, etwa 60 Jahre früher als unsere Hauptstadt Amsterdam. Sprachwissenschaftler sind der Ansicht, dass der Name der Stadt auf ein mit Bäumen und Sträuchern bewachsenes Moorgebiet zurückführt, das im Mittelalter mit den Begriffen "does", "duis" und "doze" bezeichnet wurde. Mit Doesburg hat man damit wohl einen "Berg", eine "Burg" oder eine "Siedlung" inmitten eines solchen Gebietes angedeutet.

In den Jahren 1701 und 1730 ließ Menno van Coehoorn eine starke Verteidigungslinie angelegen, die offiziell Hoge en Lage Linie heißt, jedoch besser unter dem Begriff de Batterijen bekannt ist. Davon ist noch ein großer Teil vorhanden.

Doesburg anno heute ist eine liebenswerte Stadt, in der u.a. der Kleine und der Große Convent, das ehemalige so genannte Stadtfleischhaus und das Gasthuis sichtbare Zeugen der reichen Hansevergangenheit sind. Doesburg ist dank des sich noch immer im Betrieb befindlichen Senfmuseums mit dem Handwerkszentrum de Gildehof bekannt. Dort stehen antike Senfmühlen, aber auch eine große Sammlung Senftöpfe. Das Senfmuseum führt jährlich zehntausende Besucher in die reizvolle Stadt Doesburg, die oft mit einem Glas traditionell zubereiteten Senf als Souvenir nach Hause zurückkehren. Während einer Vorführung können Sie sehen, wie dieser reine Senf auf traditionelle Weise zubereitet wird.